Traumabegleitung Somatic Experiencing® (SE)

“Personal invitation to Somatic Experience Therapy”

Traumatherapie: Ein ganzheitlicher Weg zu Heilung und innerer Freiheit

Als eidgenössisch zertifizierte Komplementärtherapeutin, zertifizierte Polarity-Therapeutin und Expertin für Hochsensibilität bringe ich ein breites Spektrum an Wissen und Erfahrung in die Traumatherapie ein. Besonders meine Weierbildung als zertifizierte Somatic Experiencing® Practitioner ermöglicht es mir, individuell zugeschnittene Ansätze zu entwickeln, die auf körperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene wirken.

Somatic Experiencing® (SE)

Ein körperorientierter Weg zur Verarbeitung von Trauma und innerer Überforderung. Als eidgenössisch zertifizierte Komplementärtherapeutin, zertifizierte Polarity -Therapeutin und Craniosacral Therapeutin i.A. und Expertin für Hochsensibilität bringe ich ein breites Spektrum an Wissen und Erfahrung in die körperbezogene Traumatherapie ein. Besonders meine Weiterbildung zur zertifizierten Somatic Experiencing® Practitioner (SE-Practitioner) ermöglicht es mir, individuell zugeschnittene Ansätze zu entwickeln, die aufkörperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene wirken.

Was ist Somatic Experiencing®?

Somatic Experiencing® (SE) ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von Trauma, entwickelt von Dr. Peter Levine. Es basiert auf der Beobachtung, dass unser Nervensystem nach überwältigenden Erfahrungen grundsätzlich die Fähigkeit zur Selbstregulation besitzt – wenn es den richtigen Raum und Impuls erhält. Im Unterschied zu rein gesprächsorientierten Verfahren setzt SE dort an, wo das Erlebte gehalten, erstarrt oder unterbrochen wurde – tief im Körper. Ziel ist es, diese gebundene Überlebensenergie schrittweise zu lösen und dem Nervensystem eine neue Orientierung im Jetzt zu ermöglichen.

Für wen eignet sich Somatic Experiencing?

SE ist unterstützend bei:

  • Schocktrauma (z. B. Unfall, Sturz, medizinischer Eingriff, Übergriff)
  • Entwicklungs-und Bindungstrauma
  • Traumafolgestörungen wie Ängste, Schlafprobleme, chronische Anspannung
  • Gefühl von Getrenntsein oder Fremdheit zum eigenen Körper
  • Verhaltensmustern, die sich nicht durch reines Verstehen verändern lassen
  • Hochsensibilität–als Ressource erlebbar machen

Ein Trauma ist keine Bewertung des Ereignisses, sondern Ausdruck eines „Zuviel“ für dasjeweilige System. Was eine Person bewältigt, kann für eine andere Person überwältigend sein. In der SE-Arbeit geht es darum, was im Körper geblieben ist – und dort behutsam gelöst und integriert werden darf. Gerne teile ich diesen Artikel von Dr. Peter Levine mit dir HIER (2023_Artikel_Somatic_Experiencing_Article_Peter_Levine_German_German/ in Dropbox).

Meine persönliche Erfahrung mit SE

Somatic Experiencing hat mir selbst geholfen, vielen Themen mit mehr Leichtigkeit, Präsenz und innerer Freiheit zu begegnen. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit: Ich weiss, wie tiefgreifend die Wirkung sein kann – und wie wichtig Sicherheit, Tempo und ein traumasensibler Raum sind. Ich begleite Menschen darin, wieder Vertrauen in ihr Nervensystem zu finden – und in sich selbst.

SE in der Arbeit mit Kindern

Sicherheit im Körper – damit Entwicklung wieder möglich wird. Kinder verarbeiten überwältigende Erfahrungen anders als Erwachsene. Was sprachlich nicht ausgedrückt werden kann, zeigt sich im Körper, im Spiel, in der Bewegung oder im Verhalten. In der SE-basierten Begleitung, inspiriert durch Kidsoma® (Ale Duarte), entsteht ein Raum, in dem Kinder sich wieder regulierbar und stimmig erleben dürfen – auch wenn das, was sie erlebt haben, sprachlich (noch) nicht greifbar ist.

SE ist hilfreich bei:

  • Geburts-und Bindungstrauma
  • medizinischen Eingriffen oder Spitalaufenthalten
  • emotionalem Rückzug, Übererregung, Wutausbrüchen
  • Schulproblemen, Lernblockaden, Hochsensibilität
  • Erlebnissen, die sich „nicht richtig“ anfühlen, aber schwer einzuordnen sind

Kinderentwickeln durch diese Arbeit oft wieder eine positive innere Referenz:

"Ich darf meinem Körper trauen. Ich darf fühlen, was ich fühle. Ich muss mich nicht schämen, wenn ich es zeige.“

Gefühle dürfen da sein. Bewegungen dürfen sich zeigen. Der Körper darf sprechen – und gehört werden.

Ein Kreis schliesst sich – Formatives Embodiment

In der körperorientierten Begleitung kann eine zuvor überwältigende oder nicht einzuordnende Erfahrung nachträglich vervollständigt und im Körper verankert werden. Das Kind (oder auch der Erwachsene) bekommt über einfühlsame, sichere Erfahrung die Möglichkeit, das, was im Moment der Überforderung gefehlt hat, nachzuentwickeln – durch sogenanntes formatives Embodiment. Dieses Konzept – geprägt durch Dr. Jim Feil – beschreibt die Fähigkeit des Nervensystems, strukturierende Erfahrungen bewusst aufzunehmen und in neue Form zu bringen. Der Körper reagiert nicht nur – er bildet und verändert sich aktiv. Formatives Embodiment ergänzt Somatic Experiencing® auf ideale Weise: SE löst gebundene Energie – das formative Arbeiten schafft neue Entwicklungsräume, in denen sich der Körper neu organisieren kann. Diese Prozesse verweben sich fliessend – besonders in der Arbeit mit Kindern, aber auch in der Erwachsenenbegleitung. Auch in der Polarity-Therapie erkenne ich diese Dynamik: Die Arbeit mit Polaritäten (Halten–Loslassen, Struktur–Energie) schafft einen lebendigen Raum für innere Regulation und Reifung. Ergänzt wird dies durch die formative Psychologie nach Stanley Keleman, die den Körper als Ausdruck unserer gelebten Geschichte versteht – und als aktiven Mitgestalter unserer Zukunft. So schliesst sich ein Kreis: Das Kind oder der Erwachsene spürt – „Ich mache wieder Sinn für mich.“

Behandlungsablauf & Rahmenbedingungen

Sitzungsdauer :

  • Erstsitzung (Erwachsene): 90 Minuten
  • Folgesitzungen: 60 bis 90 Minuten
  • Kinder & Jugendliche (bis 16 Jahre): max. 60 Minuten

Terminvereinbarung:

Abrechnung & Kosten:

  • CHF 13.–pro 5 Minuten
  • EMR-anerkannt (Rückerstattung durch Zusatzversicherung oft möglich)
  • Bezahlung via Bar, Twint oder Rechnung

Absage:

  • Kostenfreie Absage bis 24 Stunden vor dem Termin
  • Danach: Pauschale Ausfallgebühr von CHF 154.–
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